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JOËLLE DE SÉPIBUS
Co-Präsidentin
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Joëlle de Sépibus, ehemalige assoziierte Professorin für Völker- und Europarecht an den Universitäten Fribourg und Bern, arbeitet als Rechtsanwältin in Freiburg und Lausanne. Davor war sie mehrere Jahre an der Redaktion von Leitentscheiden des Bundesgerichts beteiligt.
Neben ihrer anwaltlichen Tätigkeit bringt sie Ihre Expertise im Klimarecht und der grünen Industriepolitik in die Lehre ein – am Europakolleg in Brügge, an der Universität Lausanne (UNIL) und an der EPFL.
Seit vielen Jahren engagiert sie sich aktiv für Chancengleichheit und faire institutionelle Strukturen. Als Präsidentin des Gleichstellungskomitees der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bern und als Vizepräsidentin der Personalkommission des Bundesgerichts setzte sie sich für transparente Verfahren, respektvolle Arbeitskulturen und gleiche Entwicklungschancen ein. Dieses Engagement prägt ihr Wirken bis heute.
„Exzellenz und Integrität sind niemals selbstverständlich. Sie entstehen in Institutionen, die bereit sind, sich selbst zu hinterfragen, Kritik anzuhören und jene zu schützen, die den Mut haben, auf Missstände aufmerksam zu machen. Sie gedeihen dort, wo Transparenz nicht bloss ein Wort, sondern gelebte Praxis ist, und wo Verantwortung Tag für Tag mit Demut und Courage wahrgenommen wird.“
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