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GENDER / DIGITALISIERUNG

Gleichstellung der Geschlechter und digitale Transformation

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Das Projekt «Gleichstellung der Geschlechter und digitale Transformation» wird vom Gleichstellungsbüro der UNIL in Partnerschaft mit dem Gleichstellungsbüro der EPFL, der HES-SO, der HEG-FR und dem Verein strukturelle getragen. Das dhCenter UNIL-EPFL, dass seine Tätigkeit am 31. Dezember 2022 eingestellt hat, war Gründungsmitglied. Genre/Numerique wird von Swissuniversities im Rahmen des Projektfinanzierungsprogramms P7 "Diversität, Inklusion und Chancengleichheit in der Hochschulentwicklung" (2021-2024) unterstützt.

Gender und Digitalisierung
Dieses Projekt entstand aus der Erkenntnis, dass die Herausforderungen im Zusammenhang mit der Gleichstellung der Geschlechter und der digitalen Transformation häufig ohne Berührungspunkte zwischen ihnen behandelt werden, wodurch ihre Reichweite erheblich eingeschränkt wird.

Das Team, welches dieses Projekt initiiert hat, ist jedoch der Meinung, dass:

  • es keine wirksamen Massnahmen für die Gleichstellung der Geschlechter geben kann, wenn diese nicht wirksam im digitalen Bereich verankert wird;

  • dass die digitale Transformation mit erheblichen Hindernissen und Verzerrungen konfrontiert ist, wenn sie sich nicht mit den geschlechtsspezifischen Verzerrungen auseinandersetzt, die ihr zugrunde liegen.

Ziele
Durch die Zusammenführung von Fachwissen aus den Bereichen Gleichstellung, Digitalisierung, Sozialwissenschaften und Unternehmertum sollen folgende Ziele erreicht werden:

  • eine Bestandsaufnahme der gegenseitigen Auswirkungen der digitalen Transformation und der geschlechtsspezifischen Verzerrungen zu erstellen;

  • innovative Ansätze zu fördern, die die digitale Technik in den Dienst der Gleichstellung von Frauen und Männern stellen;

  • konkrete Möglichkeiten zur Unterstützung von Frauen in digitalen Berufen zu untersuchen;

  • einen Leitfaden für bewährte Verfahren in diesem Bereich zu erstellen.

Das Projekt ist auf drei Jahre angelegt. In diesem Zeitraum wird ein Aktionsprogramm umgesetzt, das wissenschaftliche Forschung, politische Institutionen und zivilgesellschaftliche Projekte zusammenbringt.

Assises 
Es wird ein Zyklus von drei Veranstaltungen (September 2022, 2023 und 2024) organisiert, der Personen zusammenbringt, die sich für die Untersuchung der Gender-Digital-Problematik und die Suche nach Lösungen engagieren. Diese werden sowohl aus der akademischen Welt als auch aus der gesamten Gesellschaft (Institutionen, Unternehmen, Vereinsnetz, Medien...) kommen. Während des Projekts werden Wissenssynthesen vorgeschlagen und letztendlich ein Leitfaden mit bewährten Praktiken veröffentlicht.

Speed-Mentoring 
Parallel zu den Sitzungen der Assises wird in Zusammenarbeit mit Berufsverbänden und akademischen Einrichtungen eine Reihe von One-to-One-Treffen zwischen Frauen, die eine Karriere im digitalen Bereich anstreben, und Student*innen oder jungen Berufstätigen, die sich in diesem Bereich engagieren möchten, organisiert.

Fokus Forschung
Ab Juni 2022 wird eine Reihe von Videointerviews mit Forscher*innen, die innovative Arbeiten an der Schnittstelle von Digitalität und Gender hervorgebracht haben, sowie eine Liste mit wissenschaftlichen Referenzen für Personen, die sich eingehender mit den behandelten Themen befassen möchten, zur Verfügung stehen.

Nach Abschluss des Projekts werden die produzierten Tools und Ressourcen die gesellschaftliche Sichtbarkeit der dargelegten Problematiken erhöhen und Lösungsansätze für eine integrativere digitale Welt bieten.

 

Weitere Informationen:
wp.unil.ch/genre-numerique

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